Der Geschenketausch hat in Lateinamerika viele Namen; in Honduras heißt er Cuchumbo. Der Name kommt von den Gefäßen, in denen man Dinge mischt, um sie zufällig zu ziehen, wie dem Würfelbecher.
So wird der Cuchumbo in Honduras gespielt
Würfelbecher und Kürbis
Bevor er ein Spiel war, war der Cuchumbo ein Gegenstand. Das Diccionario de americanismos definiert ihn als Becher zum Würfeln und als ausgehöhlten Kürbis zum Wassertragen. Beide Bedeutungen sind in Honduras gebräuchlich.
Der Tausch im Dezember
Dasselbe Wörterbuch verzeichnet eine Bedeutung, die es nur in Honduras gibt: ein Geschenketausch unter Freunden oder Kollegen mit vorher ausgelosten Namen.
Er findet im Dezember statt: im Büro vor dem Jahresende, in der Familie und unter Freunden.
Wunschliste und kleine Aufmerksamkeiten
Nach der Auslosung schreibt jede Person auf, was sie sich wünscht. In vielen Gruppen hinterlässt man der gezogenen Person in den Tagen davor kleine anonyme Aufmerksamkeiten: eine Süßigkeit oder einen Zettel auf dem Schreibtisch. Der Reiz ist, dass niemand vor dem Übergabetag errät, wer es ist.
Der Übergabetag
Am Übergabetag trifft sich die Gruppe, und die Geschenke werden einzeln überreicht. Meist sagt die schenkende Person ein paar Worte über die beschenkte, bevor sie sich zu erkennen gibt: wofür sie dankbar ist oder was sie an ihr schätzt. Dann ist die beschenkte Person an der Reihe, und so weiter reihum.
Wie die App hilft
Die App lost aus und bewahrt das Ergebnis: Jede Person sieht nur, wen sie gezogen hat, und auch wer organisiert sieht die ganze Liste nicht.
Alle schreiben ihre Hinweise auf ihre eigene Seite, und wer sie beschenkt, kann sie lesen. Die Übergabe entscheidet ihr: persönlich, per Videoanruf oder jede Person für sich.
Deinen Cuchumbo von überall auslosen
Gib der Runde einen Namen und ein Datum, teile den Link, und alle erfahren, wen sie beschenken. Das funktioniert genauso, ob sich die Gruppe trifft oder in verschiedenen Städten lebt.










