In den USA heißt dieses Spiel White Elephant, Yankee Swap oder Dirty Santa, im deutschsprachigen Raum Räuberwichteln; in Honduras und El Salvador sagen manche cuchumbo robado.
Anders als beim klassischen Wichteln passiert alles offen: Geschenke werden vor allen geöffnet, und jedes geöffnete Geschenk kann gestohlen werden.
Die Regeln des White Elephant
Ein Geschenk pro Person, verpackt und ohne Namen
Jede Person bringt ein verpacktes Geschenk innerhalb der vereinbarten Grenze mit, ohne Namen. Alle kommen auf denselben Tisch. Da niemand weiß, wer was mitgebracht hat, wird niemand für das unbeliebteste Geschenk herausgehoben.
Die Reihenfolge wird ausgelost
Vor dem Start werden Nummern gezogen. Nummer 1 nimmt ein Geschenk vom Tisch und öffnet es. Nummer 2 kann Nummer 1 das Geschenk stehlen oder eines vom Tisch nehmen, und so weiter.
Gespielt wird nur im eigenen Zug: kein Tauschen außer der Reihe und keine Absprachen unter Freunden.
Nach drei Diebstählen ist ein Geschenk fest
Ein Geschenk kann höchstens dreimal gestohlen werden; danach ist es fest. Ohne diese Grenze dreht sich das Spiel ewig um das begehrteste Geschenk. Manche Varianten erlauben zwei Diebstähle: Einigt euch auf eine und sagt sie vor Beginn an.
Nummer 1 beendet das Spiel
Wer anfängt, hat niemanden zum Bestehlen. Zum Ausgleich bekommt diese Person am Ende einen zusätzlichen Zug, um ihr Geschenk gegen jedes nicht feste zu tauschen.
Zwei Dinge vorher klären
Klärt vor dem Spiel, ob Scherzgeschenke erlaubt sind: Sie verändern den Ton stark. Und überlegt, Bargeld und Gutscheine zu verbieten: Sind alle Päckchen gleiche Umschläge, macht Stehlen keinen Spaß mehr.
Lieber klassisch wichteln?
Bei diesem Spiel ist alles öffentlich. Wenn eure Gruppe lieber privat weiß, für wen sie kauft, lost Cuchumbo stattdessen ein klassisches Wichteln aus: kein Stehlen, und jedes Ergebnis sieht nur die eigene Person.










